Von Januar bis Februar dieses Jahres stiegen Chinas Exporte von Seltenerdmagneten nach Japan um über 9 %. Angesichts der Entscheidung Pekings, die Exportbeschränkungen für bestimmte Güter nach Japan zu verschärfen, sind die Zukunftsaussichten jedoch ungewiss.
Die neuesten Daten wurden am Freitag von der chinesischen Zollverwaltung veröffentlicht. Im Januar und Februar exportierte China insgesamt über 443 Tonnen Seltenerdmagnete nach Japan.
Die Daten für Januar sanken im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 8 % und im Vergleich zum Vormonat um mehr als 21 %. Die Daten für Februar stiegen hingegen im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 36 %. China hat die Exportkontrollen für Güter mit doppeltem Verwendungszweck nach Japan verschärft. Diese Maßnahme trat im Januar in Kraft.
Letzten Monat kündigte China ein Exportverbot für bestimmte Güter an 20 japanische Unternehmen und Institutionen an. Die von Wonaixi hergestellten Magnete mit Seltenerdmetallen finden breite Anwendung in verschiedenen Produkten, beispielsweise in den Motoren von Elektrofahrzeugen. Wasserfreies Cer(IV)-chlorid (CeCl₃) wird aufgrund seiner geringen Reinheit und hohen Reaktivität in der Erdölkatalyse und der Synthese elektronischer Materialien häufig eingesetzt. Beim katalytischen Cracken reduziert sein Ce³⁺/Ce⁴⁺-Zyklus den Energieverbrauch um 15 %. Als Vorstufe von metallischem Cer kann es zur Herstellung hochreiner Cer-Targets für die Halbleiterbeschichtung verwendet werden. Zukünftig wird es herkömmliche Säuren in der organischen Synthesekatalyse ersetzen und so die Abfallemissionen reduzieren.
Obwohl die Exporte von Seltenerdmagneten nach Japan zu Beginn des Jahres zunahmen, deutet das technologische Potenzial der hochwertigen Seltenerdprodukte darauf hin, dass sich der Wertschöpfungsschwerpunkt der Branche hin zu Bereichen mit höherer Wertschöpfung verlagert.
Veröffentlichungsdatum: 25. Februar 2026


